Herzlich Willkommen auf der Website der Students For Future Flensburg!

Wir sind Studierende der Uni und der Hochschule Flensburg. Auf dieser Seite möchten wir Euch über unsere Aktionen auf dem Laufenden halten; teilen, was uns aktuell bewegt; und mit Euch in Kontakt kommen. Falls ihr Fragen, Anregungen etc. an uns habt oder bei uns mitmachen wollt, schreibt uns ganz einfach hier:

Email (Achtung NEU!): studis.Flensburg@fridaysforfuture.is
Facebook: Students-for-Future-Flensburg
Instagram: studentsforfuture_flensburg

Wir haben außerdem einen Mailverteiler, über den wir ab und zu den Stand unserer Arbeit mit Euch teilen. Wenn Ihr Interesse daran habt, schreibt uns gerne und wir nehmen Euch in den Verteiler auf.
Die Treffen finden immer mittwochs (in gerade Kalenderwochen) bzw. donnerstag (in ungeraden Kalenderwochen) statt. Normalerweise treffen wir uns am Campus; aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen weichen wir auf digitale Treffen aus (Infos auf Nachfrage).

Und nun viel Spaß beim Stöbern auf unserer neuen Seite!

An dieser Stelle sei dem Campus-Klimaschutzmanagement, namentlich Simon Laros, ein herzlicher Dank ausgesprochen, der uns nicht nur beim Ermöglichen dieser Seite immer großartig unterstützt!

Public Climate School #2

23.05.2020

Nach dem Erfolg im letzten November geht die Public Climate School kommende Woche in die zweite Runde! (Infos zur ersten PCS findest du unten auf dieser Seite. 😉 ) Vom 25.-29. Mai 2020 wird ein bundesweites Online-Programm dafür sorgen, dass die Hochschulen der ganzen Bundesrepublik ihre virtuellen Türen öffnen.

#OffeneKlimaUniFürAlle

Das Programm findet ihr hier:
https://studentsforfuture.info/public-climate-school/

 

Corona und die Mobilitätswende

16.05.2020
von David (B.Sc. Politikwissenschaft, studiert aktuell M.A. Transformationsstudien)

Erfährt das Automobil durch Corona eine neue Aufwertung? Öffentlicher Nahverkehr scheint in Zeiten der Pandemie nicht mehr mit den Anforderungen der Virusbekämpfung gewachsen zu sein, wohingegen motorisierter Individualverkehr Sicherheit verspricht. Autokonzerte und Fantasien über eine Rückkehr des Autokinos zeugen jedenfalls schon von einer neuen gesellschaftlichen Bewertung. Die ohnehin krisengeschüttelte Automobilindustrie setzt gerade alle Lobbyhebel in Bewegung, um in den Genuss staatlicher Hilfsmittel zu kommen. Kaufprämien für Neuwagen wären ein ökologisches Desaster. Ist der Kampf um die Mobilitätswende damit verloren?

Diese Betrachtung ist zu oberflächlich. Wir können in vielen Beispielen auch beobachten, dass Corona als Treiber der Mobilitätswende funktioniert: So wurden in Berlin, Vancouver, Wien oder Bogota Straßen für den Autoverkehr gesperrt und provisorische Radwege errichtet. In Brüssel plant die Stadtregierung sogar auf Dauer weite Teile der Innenstadt zu verkehrsberuhigten Zonen zu erklären. Und in Paris werden durch die Pandemie Pläne zum Ausbau des Radnetzes beschleunigt.

Corona kann der Klimabewegung in Auseinandersetzungen auch argumentativ zur Hilfe kommen. Seit langem ist wissenschaftlich bewiesen, dass die durch den motorisierten Verkehr hervorgerufenen Luftverschmutzungen massive gesundheitsschädliche Wirkungen entfalten. Die Mobilitätswende ist nicht nur ökologisch gerecht, sondern auch gesundheitspolitisch sinnvoll.

Durch Corona werden viele bereits existierende Krisen noch verschärft und gesellschaftliche Kräfteverhältnisse verschoben; eine strategisch agierende Klimabewegung muss sich daran anpassen, wenn sie die Chancen für mehr Klimagerechtigkeit nutzen will.

Hier findet ihr einen detaillierteren Text zum Thema: Klimabewegung und Mobilitätswende in Zeiten von Corona

Freitag ist Streiktag!

Globaler Klimastreik am 24.04.2020 #NetzstreikFürKlimagerechtigkeit #FightEveryCrisis

23.04.2020
Aufruf: Am morgigen Freitag, 24.04.2020, ist wieder globaler Klimastreiktag. Covid-19 stoppt uns nicht, weiter auf die Klimakrise aufmerksam zu machen! Gerade jetzt, wo die Zukunft aus anderem Anlass neu verhandelt wird, muss Klimagerechtigkeit konsequent mitgedacht werden! Wir müssen verhindern, dass wir uns später („nach Corona“) wieder an den Punkt zurückkämpfen müssen, an den wir im letzten Jahr gekommen sind.
Deshalb ist umso wichtiger am kommenden Freitag sichtbar zu sein – sei es per Netzstreik (hier Mitmachen), Schreiben an unsere Land- und Bundestagsabgeordneten oder in anderen kreativen Formaten.
Ab 12 Uhr gibt es per Livestream ein großes online Demo-Programm der Fridays For Future! Dabei sein werden zahlreiche Prominente, Musiker*innen und Aktivistis aus aller Welt und es werden Aktionen aus ganz Deutschland besucht.
Impressionen:
 

#flattentheCO2curve – Was bedeutet die Coronakrise für den Klimaaktivismus?

16.04.2020

Die Anerkennung einer Krise ist der erste Schritt auf dem Weg aus ihr heraus. Im letzten Jahr wurde der Klimawandel endlich politisch und medial als Krise begriffen. Doch ausreichend wirksame Maßnahmen wurden in Sachen Klima noch nicht ergriffen. Im Kampf gegen das Coronavirus ist das anders. Das rasante Ausbreiten von Covid-19 wurde nicht nur als Krise anerkannt, sondern es wurden darüber hinaus rigorose Maßnahmen durchgesetzt, um der Bedrohung zu begegnen. Es wurde erkannt, dass es um Leben und Tod geht und dass gerade dieser Umstand keine Rücksicht auf (volks-)wirtschaftliche Einbußen erlaubt. In der Klimapolitik scheint diese Abwägung leider oft zu einem anderen Ergebnis zu führen. Dabei stehen sich die beiden Krisen in Nichts nach: Sie sind global, lebensbedrohlich, und um sie aufzuhalten muss sich unser gewohntes Leben gravierend und systematisch ändern. Dabei sollte in beiden Fällen die Solidarität im Mittelpunkt stehen!

In unserem Podcast bringen wir die Corona- mit der Klimakrise miteinander in Verbindung, zeigen aus unserer Sicht Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf und versuchen Schlüsse aus dem Umgang mit dem Coronavirus für unseren Klimaaktivismus zu ziehen. Dabei geht es um Demokratie und Solidarität, um den Zusammenhang zwischen der Drastigkeit von Maßnahmen und voranschreitender Zeit (#flattentheCO2curve), sowie um die Rolle von Verzicht und Wohlstand.

Ein Inhaltsverzeichnis mit Minutenangaben:
00:00 Begrüßung
01:16 Einstellungsänderung
05:12 Demokratie & Klimagerechtigkeit
14:04 Verzicht & Solidarität
22:21 Stellenwert von Wohlstand
25:00 Anregungen für den Klimaaktivismus
32:06 Einladung

Hier sind Links zu den Quellen, auf die wir uns beziehen:

Hier findet ihr weitere Presseartikel, die die beiden Themen miteinander verknüpfen:

#flattentheCO2curve:
Der Hashtag #flattenthecurve wurde in den letzten Wochen in den sozialen Medien genutzt, um zu sozialer Distanzierung aufgerufen, wodurch die Verbreitung des Coronavirus verlangsamt und die Überlastung der Gesundheitssysteme verhindert werden soll. Das Prinzip dahinter erinnert (zumindest uns) an das Konzept des CO2-Budgets. In der Klimakrise bleibt nur noch ein bestimmtes „Kontingent“ an Emissionen, die noch ausgestoßen werden dürfen, bevor die 2° Erderwärmung erreicht ist (linke Grafik). In der Coronakrise verfügt das nationale Gesundheitssystem über ein bestimmtes Kontingent an Intensivbetten, sodass die Zahl der Erkrankten, die auf eine Intensivbehandlung angewiesen sind, dieses Kontingent nicht übersteigen sollte (rechte Grafik). In beiden Fällen lautet die Konsequenz: Je schneller wir die Emissionen bzw. Virusausbreitung reduzieren, umso mehr Zeit bleibt uns, das verbleibende Kontingent an Emissionen / Intensivbetten zu nutzen. Und eben im Umkehrschluss auch: Je länger wir mit der Reduktion warten, desto drastischer müssen die Maßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt sein.

Was meint ihr: Leuchtet das ein oder hinkt der Vergleich aus eurer Sicht?
Habt ihr weitere Kommentare oder Fragen zum Podcast? Schreibt uns gern, wir sind gespannt auf eure Meinung!

Public Climate School 2019

14.04.2020

Vom 25.11.-29.11.2019 haben wir – wie viele andere Ortsgruppen bundesweit – eine Public Climate School bzw. Klimastreikwoche veranstaltet.

Das Ziel war es, den Campus für eine Woche zum öffentlichen Labor für nachhaltige Zukunftsentwürfe werden zu lassen, in dem Austausch mit anderen Gesellschaftsgruppen möglich wird. Anstelle des bzw. zusätzlich zum regulären Lehrbetrieb wurden Veranstaltungen mit Bezug zu Klimawandel und Umweltschutz von Dozierenden und Studierenden angeboten. Damit sollen Universität und Hochschule ihrer Verantwortung nachkommen, eine kritische und zukunftsorientierte Lehre und Forschung zu betreiben und zugänglich zu machen.

Hier einige Stimmen aus der Woche:

Weitere Beiträge und Berichterstattungen über die Woche findet Ihr unter anderem hier:
https://www.facebook.com/pg/klimaschutz.campus.flensburg/videos/?ref=page_internal
https://www.shz.de/suche/?q=Public+Climate+School

Nach intensiver Vorbereitungszeit konnten wir ein picke-packe-volles Programm präsentieren: Programmheft_Public_Climate_School